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kolumne:kolumne_3 [11.07.2026 15:29] – [Hal Fosters Lebenswerk „Prinz Eisenherz“ im Nachgang] adminkolumne:kolumne_3 [11.07.2026 18:21] (aktuell) admin
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 Als Oldtimer im 80 Lebensjahrzehnt habe ich viele Ereignisse einst persönlich miterlebt, so auch den Übergang zwischen Foster und Murphy im Jahr 1971, der aufgrund von gesundheitlichen Problemen an Fosters wichtigstem Handwerkzeug, seinen Händen, unabwendbar geworden war. Zwei Jahreszahlen mögen es außerdem verdeutlichen: geboren 1896 und seit 1936 durch sein Baby Prinz Eisenherz (Prince Valiant) mit durchschnittlich 50 bis 60 Arbeitsstunden wöchentlich mehr als ausgelastet.  Als Oldtimer im 80 Lebensjahrzehnt habe ich viele Ereignisse einst persönlich miterlebt, so auch den Übergang zwischen Foster und Murphy im Jahr 1971, der aufgrund von gesundheitlichen Problemen an Fosters wichtigstem Handwerkzeug, seinen Händen, unabwendbar geworden war. Zwei Jahreszahlen mögen es außerdem verdeutlichen: geboren 1896 und seit 1936 durch sein Baby Prinz Eisenherz (Prince Valiant) mit durchschnittlich 50 bis 60 Arbeitsstunden wöchentlich mehr als ausgelastet. 
  
-Ich kannte, liebte und sammelte von allem Anfang (1950) an in Deutschland diesen Fortsetzungs-Comic, der mit 13 Jahren Verspätung infolge Diktatur und Weltkrieg in Deutschland erst ankam, für den die Bezeichnung Comic eine Beleidigung war, denn Foster produzierte Kunst im Illustrations-Format. Jede Folge – in der Badischen Woche damals einfarbig in bräunlichen Tönen – wurde von mir förmlich verschlungen, Foster Seiten waren Pflichtlektüre, wenn die wöchentliche Zeitschriftfolge erschien. Folglich total auf Fosters Zeichen- und Erzählerstil fixiert, vergesse ich nicht den „für mich furchtbaren Tag“, als die erste Murphy-Page abgedruckt wurden. Damals, nach mehr als 20 Jahren, Eisenherz in Farbe, aus der amerikanischen Armeezeitung „Stars and Stripes“. Ich sah sofort, dass sich hier „Ungeheures“ abspielte. Und das bei meinem Prinz und seinen Abenteuern! Da hatte sich vermutlich ein Anderer eingeschlichen?+Ich kannte, liebte und sammelte von allem Anfang (1950) an in Deutschland diesen Fortsetzungs-Comic, der mit 13 Jahren Verspätung infolge Diktatur und Weltkrieg in Deutschland erst ankam, für den die Bezeichnung Comic eine Beleidigung war, denn Foster produzierte Kunst im Illustrations-Format. Jede Folge – in der [[:ausgabe_badischer_verlag|Badischen Illustrierten]] damals einfarbig in bräunlichen Tönen – wurde von mir förmlich verschlungen, Foster Seiten waren Pflichtlektüre, wenn die wöchentliche Zeitschriftfolge erschien. Folglich total auf Fosters Zeichen- und Erzählerstil fixiert, vergesse ich nicht den „für mich furchtbaren Tag“, als die erste Murphy-Page abgedruckt wurden. Damals, nach mehr als 20 Jahren, Eisenherz in Farbe, aus der amerikanischen Armeezeitung „Stars and Stripes“. Ich sah sofort, dass sich hier „Ungeheures“ abspielte. Und das bei meinem Prinz und seinen Abenteuern! Da hatte sich vermutlich ein Anderer eingeschlichen?
  
 Tief betrübt versicherte ich mich des Beistandes in der Familie. Meine Frage an lautete: „Das ist doch ein anderer Zeichner, oder?“ Zu annähernd 100% lautet deren klare Antwort: „Das ist ein anderer!“ Tief betrübt versicherte ich mich des Beistandes in der Familie. Meine Frage an lautete: „Das ist doch ein anderer Zeichner, oder?“ Zu annähernd 100% lautet deren klare Antwort: „Das ist ein anderer!“
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